Nächsten Sonntag ist der „Wieße Sonndaach“ und damit für viele katholische Mädchen und Jungen der Tag der heiligen Erstkommunion.
Seinen feierlichen Namen erhielt der Tag, weil sich bereits im frühen Christentum der Brauch entwickelt hatte, den in der Osternacht Getauften ein weißes Gewand anzulegen, das sie dann für acht Tage eben bis zum ersten Sonntag nach Ostern trugen.
Für viele von uns ist dieser „Weiße Sonntag“ aber auch eine stille und vielleicht sogar frohe Erinnerung an die eigene 1. Hl. Kommunion!?
Herzliche Einladung zum Danken in unseren Liturgien an diesem Sonntag. (RH)

Zu den schönen Traditionen rund um unsere Basilika gehört das „Eiersuchen“ unserer Kleinsten im Kreuzgang nach der Kleinkindermesse an Ostern.
Ein faszinierender und vitaler Moment, hier und da auch mit so mancher Komik. So fand in einem Jahr ein Kind sogar ein Ei, dass der Osterhase im besagten Jahr gar nicht versteckt hatte!
Die Bedeutung des Ostereies und der Eiersuche erklärt sich vor dem Hintergrund der katholischen Fastenordnung. Während der Fastenzeit war früher auch der Verzehr von Eiern verboten und entsprechenden Genuss bereiteten sie dann an Ostern. So gehört zu den Osterbräuchen auch das „Eier söke“ (Eier suchen) oder das „met Eiern kippe“, also die gekochten Eier aneinanderzustoßen, wobei derjenige, der das „unjeblötschte Ei“ hat, gewonnen hat.
Herzliche Einladung zum „Eier söke“ oder einfach zum Dabei-sein und Sich-mit-freuen an dem Ereignis im Kreuzgang. Das „Kippe met Eier“ übrigens empfehlen wir dann eher für das Osterfrühstück zu Haus! (RH)

Liebe Gemeinde und interessierte Gäste,
der Sonntagstreff, der mehrmals im Jahr im Anschluss an die Gemeindemesse stattfindet, bietet uns Gelegenheit zum Austausch, zum Kennenlernen bei Kaffee und manchmal Kuchen; bei erweiterten Sonntagstreffs gibt es auch Sekt, Suppe und ab und zu kölsche Verzällcher.
Manchmal finden die Sonntagstreffs an „normalen“ Sonntagen statt, manchmal zu besonderen Anlässen, wie dem Neuen Jahr, der Pfarrprozession, dem Erntedankfest, St. Martin oder St. Nikolaus. Es gibt auch darüber hinaus Feste, die vorbereitet werden, wie die Agape in der Osternacht, der Oasen-Tag im Kreuzgang am Tag des offenen Denkmals sowie das Grillfest für die Mitarbeiter im Herbst. Lauter schöne Anlässe, an denen seit Jahren gefeiert wird, mit bekannten und immer auch wieder neuen Gesichtern.
Neue Gesichter brauchen wir im Vorbereitungsteam, damit noch viel und lange gefeiert werden kann. Neue Gesichter und vielleicht auch neue Ideen. Wer von Ihnen könnte sich ein Engagement in unserem Vorbereitungsteam vorstellen!?
Herzliche Einladung mitzumachen und mitzufeiern!
Astrid Hick (für den Ortsausschuss Kapitolsrat)


Liebe Schwestern und Brüder,
junge Menschen wünschen sich eine Welt voller Möglichkeiten. Sie haben Ideen, Hoffnungen und Pläne und sind offen für die Zukunft. Daher lautet das Leitwort der diesjährigen Fastenaktion von Misereor: „Mach was draus: sei Zukunft!“ Die Fastenaktion wird gemeinsam mit der Kirche in El Salvador durchgeführt. Sie will vor allem Jugendliche ermutigen, im Vertrauen auf Gottes Liebe und die von ihm geschenkten eigenen Begabungen zu leben.
Im mittelamerikanischen El Salvador ist es nicht leicht, an eine gute Zukunft zu glauben. Es herrschen Armut und Gewalt. Gerade junge Menschen finden keine Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Trotzdem fassen viele Jugendliche in den von Misereor geförderten Projekten Vertrauen in die Zukunft. Sie werden so zu Botschaftern einer besseren, friedlichen Welt.
Lassen Sie sich von der Zuversicht dieser Jugendlichen anstecken! „Mach was draus: sei Zukunft!“ Dieses Leitwort zur Fastenaktion gilt uns allen, egal welchen Alters. Gestalten auch Sie am kommenden Sonntag Zukunft – durch Ihr Gebet, Ihre Aktion in der Gemeinde, durch Ihre Gabe bei der Misereor-Kollekte. Ihre Spende trägt dazu bei, dass junge Menschen in El Salvador und weltweit hoffnungsvoll Zukunft mitgestalten können.
Fulda, 27. September 2018
Für das Erzbistum Köln
+ Rainer Maria Card. Woelki
Erzbischof von Köln

Benediktinische Mystik in der Nacht, in der Besuchenden unsere Kirche bei Kerzenlicht offen stand:
Licht- und Schattenspiel im Dunkel der romanischen Kirchenräume sind sonst in der Regel nur in der Christmette oder in der Osternacht erlebbar. So bedankte sich die eine oder der andere Besuchende auch für die wiederum liebevoll illuminierte Basilika.
Ein Vergelt`s Gott allen Personen, die unsere Kirche beleuchtet haben; allen, die in der Nacht als Kirchenwache und Ansprechpartner fungierten; und natürlich allen 97 Besuchenden.
Sie haben alle auf ihre Weise diese besondere Nachterlebnis ermöglicht. (RH)

Zwischen Mai und Juli wird Weihbischof Rolf Steinhäuser zur bischöflichen Visitation auch zu uns kommen.
Die Visitation sucht viele Begegnungen mit der Wirklichkeit der Gemeinden in der Mitte Kölns.
Der Weihbischof wird am 19. Mai die Kleinkindermesse mitfeiern und anschließend sich mit den Mitfeiernden zum Frühstück zusammensetzen.
Ebenso am 19. Mai wird der Bischof am Abend in St. Maria in Lyskirchen die Hl. Messe mitfeiern.
Daneben sind am 8. Mai Einzel-gespräche mit den Seelsorgern vorgesehen, ein Zusammentreffen der ›Folgedienste‹ (wie Küster, Organist, Pfarramtssekretärinnen) und eine Aussprache mit den Mitgliedern der Kirchenvorstände und der anderen Gremien der Gemeindevertretung. (MS)

Palmsonntag, 14. April
  9.30 Uhr Kleinkindermesse
10.30 Uhr Palmweihe im Kreuzgang, anschließend Palmprozession
                 Passionslesung und Eucharistie mit besonderer musikalischer Gestaltung


Gründonnerstag, 18. April
17.30 Uhr Beichtgelegenheit
18.30 Uhr Liturgie vom letzten Abendmahl
                 Musik: besinnlich-barocke Instrumentalmusik zum Gründonnerstag
19.30 Uhr Stille Anbetung zur Ölbergstunde (bis 20.00Uhr)


Karfreitag, 19. April
15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu
                 Gregorianische Gesänge zum Karfreitag


Osternacht, 20. April
21.00 Uhr Liturgie der Osternacht
                 Beginn mit der Weihe des Osterfeuers und der Osterkerze in der Kirche;
                 anschließend Agape im Pfarrsaal und am Osterfeuer


Ostersonntag, 21. April
  9.30 Uhr Kleinkindermesse, anschließend Ostereiersuche im Kreuzgang
10.30 Uhr Hochamt,Festliche Musik zu Ostern


Ostermontag, 22. April
10.30 Uhr Hochamt mit festlicher Musik
                 Musik: festliche Musik für Trompete und Orgel mit Werken
                 von G. Ph. Telemann, G. F. Händel
                 Aaron Fehr (Trompete); Wolfgang Klein-Richter (Orgel)

Auch in dieser Fastenzeit verhüllt das von unserem Gemeindemitglied Frau Kreutzer-Temming gefertigte und von Dr. Kreidler initiierte weiße Fastentuch unser wertvolles und tief beeindruckendes Kreuz von 1304 mit der Darstellung des Schmerzensmannes in der Kreuzkapelle unserer Basilika.
Wie in jedem Jahr werden wir dort am 1. Fastensonntag gemeinsam innehalten und uns im Gebet auf die Fastenzeit einstimmen und wie in jedem Jahr möge uns das schlichte, weiße Klöppelleinentuch unserer Textil-Künstlerin erfahren lassen:
Indem ich etwas verhülle, mache ich es paradoxerweise auf eine andere Art oft sichtbarer. Zudem zeigt sich im meditativen Betrachten des mit Absicht nicht völlig blickdichten Tuches und der Verhüllung des Kreuzes sinnenfällig, dass viele in Jesus Christus doch einen verheißungs- und hoffnungsvollen Blick auf Leben hinter dem Todesschleier erfahren haben und erfahren durften. Welche Assoziationen kommen Ihnen beim Betrachten der Verhüllung?! Herzliche Einladung zum Verweilen vor dem Cruxifixus dolorosus in unserer Kreuzkapelle.
Und schon jetzt darf ich Sie auch zur stets beeindruckenden Kreuzverehrungsfeier in der Karfreitags-Liturgie einladen. Dann, wenn das Kreuz wieder enthüllt unserem Auge entgegentritt. (RH)

Rückblick und Ausblick prägten wiederum unser letztes Treffen.
Inhaltlich möchten wir unseren Kindern in der Fastenzeit anhand biblischer Geschichten gerne nahebringen, wie und dass Jesus so ganz anders war: Er hatte ein sehr persönliches Gottesbild und dementsprechend auch ein anderes Menschenbild, eine andere Lebenspraxis und die frohe Botschaft vom Reich Gottes.
Ein besonderes Augenmerk gilt dann der Heiligen Woche vom Palmsonntag bis zum Osterfest.
Schon jetzt: herzliche Einladung zum Kommen und Mittun. (RH)

Eigentlich sollte die Orgel schon im Sommer des vergangenen Jahres saniert werden. Die Stellungnahme des erzbischöflichen Gutachters hatte das dringend empfohlen. Leider hatten wir unterschätzt, wie riesig die Kosten für das spezielle Gerüst seien. Daher mussten wir den Genehmigungsprozess mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat neu auf die Spur bringen. Das dauert- nicht zuletzt, weil wir auf eine sehr großzügige Förderung durch das Erzbistum setzen mussten. Nun ist kurz vor Weihnachten der positive Entscheid gekommen: Wir können die Sanierung durchführen - und das Bistum wird uns weiterhin stark unterstützen. Nun werden die Arbeiten im Juli mit dem Aufbau des Gerüstes und im August mit der Sanierung der Orgel beginnen. Wir rechnen (großzügig bedacht) bis September/Oktober 2019 mit der Fertigstellung.
Danach wird es ein angemessenes Programm geben, um das erneuerte und um ein Register erweiterte Instrument gebührend zu würdigen. Während der Zeit der Sanierungsarbeiten wird eine kleine Leihorgel in den Konchen aufgestellt werden.
Bei der Gelegenheit: Die Kirchengemeinde muss auch eine gewichtige Summe aufbringen. Da sind wir auf wohlwollende Spender angewiesen. Danke für jeden noch so kleinen Betrag, mit dem wir die Eigenleistung zusammentragen können.
Herzlichen Gruß
Matthias Schnegg

Kirche ist ohne ehrenamtliches Engagement gar nicht denkbar. Ehrenamtliche leisten in Kirche und Gesellschaft einen unverzichtbaren Dienst. Papst Franziskus nennt die freiwilligen Helfer sogar "eine der wertvollsten Ressourcen" der katholischen Kirche.‹
Für unsere historisch bedeutende Kirche St. Maria im Kapitol suchen wir dringend Ehrenamtler für unseren Kirchenempfang.
Ob es nun darum geht, dass die Kirchen möglichst häufig offen stehen können, ob Sie Ihr Fachwissen beratend einbringen oder einfach „nur“ für Menschen als Gesprächspartner zur Verfügung stehen – Sie sind als wertvolle Unterstützung willkommen und werden mit Ihren speziellen Fähigkeiten gebraucht.
Sie würden an einem festen Tag (max. 3 Std.), oder von Zeit zu Zeit die Kirchenaufsicht übernehmen. Unseren Besucherinnen und Besucher ermöglichen sie dadurch tagsüber eine geöffnete willkommene Kirche.
Wenn Sie Interesse daran haben, uns beim Kirchenempfang zu unterstützen, wenden Sie sich an das Pfarrbüro – St. Maria im Kapitol, Marienplatz 17-19, 50676 Köln, Tel: 0221/214615, Mail pfarrbuero@maria-im-kapitol.de
Wir freuen uns auf Sie!

Allen, Kranken, die es nicht mehr schaffen - aus welchen Beschwernissen heraus auch immer - am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen, bieten wir die häusliche Krankenkommunion an. Wenn Sie an Haus und Wohnung gebunden sind, besucht Sie einer unserer Kommunionhelfer gerne im Anschluss ans Hochamt und bringt Ihnen sonntags die Eucharistie.
Gerne ermutigen wir Sie, sich im Bedarfsfalle an unser Pfarrbüro (Tel. 21 46 15) oder direkt an unseren Kommunionhelfer Herrn Köhmstedt (Tel. 51 48 87) zu wenden, um einen Besuch zu vereinbaren. (RH)

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de

In der Regel ist unser Sonntagsblättchen kein Werbeforum. Eine Ausnahme sei gestattet. Immer wieder mal wird nach vielleicht geeigneter Literatur für Menschen in Trauer gefragt. Eine Hauptlast des Durchlebens der Trauer ist die Vorstellung, irgendwie ‚verrückt’ zu sein, den Verlust nicht souverän zu bewältigen und selbst nach ein paar Jahren immer noch tiefen Trauerschmerz zu empfinden. Neben dem Schmerz des Verlustes vertiefen diese Vorstellungen, nicht richtig zu sein, die Schwere des Begreifenmüssens.
Monika Müller und ich haben ein Buch wieder neu aufgelegt (und aktualisiert), das für Trauernde und Zugehörige geschrieben ist. Darin wird Trauer beschrieben – was bisher für viele eine Hilfe war, sich eben nicht als unfähig oder verrückt verstehen zu müssen. Der Verlust erzeugt ein Gefühlschaos, so dass man selbst und die Umwelt ganz verunsichert sein können. Für den Zustand der Trauer ist dieses Chaos aber völlig normal.
Das Buch kann für Angehörige oder Freunde es eine Unterstützung sein, Trauer in ihrer Eigendynamik besser verstehen zu können. Das hilft auch, das Mitleben mit Trauernden zu entkrampfen.
Monika Müller/Matthias Schnegg: Unwiederbringlich, von der Krise und dem Sinn der Trauer, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht,
gerade frisch erschienen.
(Matthias Schnegg)