Bisher übernahmen in unseren Eucharistiefeiern am Sonntag unsere Kommunionhelfer in Personalunion in der Regel auch den Lektorendienst und das Kollektieren; unsere Ministranten die Gabenbereitung und den Weihrauchdienst. Mit dem Herauswachsen aus Schule oder Studium müssen und mussten immer mehr Ministranten ihren Dienst quittieren oder reduzieren. Da keine Kinder nachgekommen sind, ist unsere Ministrantenschar recht überschaubar geworden und schafft es auch nicht mehr alle Sonntage den Altardienst zu übernehmen.
Von daher unsere Einladung:
Wer könnte sich vorstellen, liebe Gemeindemitglieder, in unseren Eucharistiefeiern den Dienst der Gabenbereitung im Namen und für unsere Gemeinde zu übernehmen; oder wem würde es Freude machen, an Hochfesten die Nähe Gottes zu beweihräuchern? Ob mit oder ohne liturgische Gewandung – das entscheiden Sie gerne für sich –; ob mit oder ohne eigene Ministrantenvor-erfahrungen als Kind oder Jugendlicher: St. Maria im Kapitol macht‘s möglich!
Wir freuen uns über jegliches Bereitschaftssignal. Sprechen Sie mich doch einfach mal darauf an. Herzliche Einladung. Msgr. Rainer Hintzen

Zwölf romanische Kirchen prägen das Bild der Kölner Altstadt. Jede von ihnen hat eine unverkennbare Charakteristik:
St. Severin, St. Maria in Lyskirchen, St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Ursula, St. Pantaleon, St. Maria im Kapitol, Groß St. Martin, St. Georg, St. Kunibert und St. Cäcilien.
In seiner »Kölner Symphonie – In memoriam Heinrich Böll« erzählt Lew Kopelew: »Von Kölns romanischen Kirchen hörte ich […] im Oktober 1962, als Heinrich Böll zum ersten Mal nach Moskau kam. Es überraschte mich zunächst, dass er nur kurz und gelassen den berühmten Kölner Dom erwähnte, aber besonders nachdrücklich, lebhaft, ja leidenschaftlich von den romanischen Kirchen erzählte und sagte, sie seien das Schönste, das Wichtigste von allem, was Köln auszeichnet.«
Lew Kopelew, der sowjetische Schriftsteller und Böll-Übersetzer, besuchte 18 Jahre später mit seiner Frau Raissa im November 1980 Heinrich Böll in Köln. Die Reise wurde für das Ehepaar zum Exil, da sie während ihrer Abwe-senheit ausgebürgert wurden. Bis zu seinem Tod 1997 lebte Kopelew in Köln und bemühte sich um die Verständigung und Aussöhnung zwischen Deutschen und Russen.
Lew Kopelew sei es gedankt, dass er uns die Liebe Hein-rich Böll`s zu unseren Romanischen Kirchen in seinem Werk festgehalten hat. Können wir doch Heinrich Böll´s Leidenschaft und Bewertung der romanischen Kirchen nur teilen. (RH)

Eine Basilika ist ein bestimmter Typ von Kirchenbau, der bei zwei oder vier Seitenschiffen ein erhöhtes, durch eigene Fenster be-lichtetes Mittelschiff hat. „Basilika“ ist aber auch der Ehrentitel einer Kirche, der vom Papst verliehen wird. In Köln tragen insgesamt fünf Kirchen diesen Ehrenti-tel: St. Aposteln, St. Gereon, St. Maria im Kapitol, St. Severin und St. Ursula.
Unsere Kirche wurde 1965 durch Papst Paul VI. zur Basilika erhoben. Sein Wappen findet sich aus diesem Grunde über der Eingangstür und erinnert dort an das ehrende Ereignis.
Vielleicht haben sie sich beim Betreten der Basilika einmal gefragt, was wohl die Botschaft des Wappens und der dort verewigten Jahreszahl 1965 sei. (RH)

Wie geht es weiter mit der Kirche? Diese Frage stellen sich angesichts grundlegender Veränderungen
und Diskussionen viele Menschen auch bei uns. Denn wir ahnen und erfahren an vielen
Stellen, dass wir als Kirche im Erzbistum Köln nicht einfach so weitermachen können wie bisher.
Wie wollen wir auf diesen vielerorts erfahrbaren Verlust von Relevanz, Ausstrahlung, missionarischer
Kraft reagieren?
Gleichzeitig gibt es aber auch neue Aufbrüche, und Initiativen, um den Glauben neu in das Heute zu
übersetzen. Denn viele Christinnen und Christen, denen die Freude am Glauben zu einer tragfähigen
Lebensgrundlage geworden ist, wollen davon weitererzählen.
Sie haben sich schon auf einen Weg gemacht, der das Erzbistum Köln in die Zukunft
führen kann. Der Pastorale Zukunftsweg bietet ihnen und allen eine Perspektive, die Kirche von
morgen mitzugestalten. Zugleich ist er eine Anfrage an unser heutiges Kirche-Sein: Was ist die tragfähige
Basis, um darauf Zukunft zu bauen? Was bleibt, wenn wir als Gemeinden zahlenmäßig kleiner, die
Pfarreien flächenmäßig größer und die Mittel geringer werden? Denn dass dies so sein wird, steht
schon heute fest. Also müssen wir es als Herausforderung begreifen.
Deutlich ist: Dies wird kein Spazierweg. Eine einladende und lebensförderliche Kirche ist nah bei
den Menschen und eher fern von starren Strukturen. Alle Getauften und Gefirmten können und
sollen sich einbringen mit ihren ganz eigenen Talenten und genau dort, wo sie zuhause und
aktiv sind: Menschen, die in einiger Distanz zu Kirche und Gemeinde leben genauso wie regelmäßige
Kirchgänger, Ehrenamtliche wie Hauptberufliche. Die gemeinsame Feier der Eucharistie ist
die Basis dafür, die uns immer wieder neuen Schwung gibt und in der letztlich Christus selbst
uns die Richtung zeigt. Denn nur in Gemeinschaft mit ihm und untereinander können wir die Zukunft
unserer Kirche mit Leben füllen – um damit von der Hoffnung zu erzählen, die uns erfüllt (vgl.
1. Petrusbrief). Für dieses Ziel konzentrieren wir uns im Erzbistum Köln uns vor allem auf drei zentrale
Elemente gelebten Christentums: die Vertierale Elemente gelebten Christentums: die Vertiefung
des eigenen Glaubens, die Glaubensverkündigung und das Gemeindeleben.
Was ist die Aktuelle Etappe?
Die „Aktuelle Etappe“ bezeichnet die derzeitige Arbeitsphase des Pastoralen Zukunftsweges. Fünf
Arbeitsgruppen (genannt Arbeitsfelder) haben die Ergebnisse aus den Beteiligungsformaten und
Expertenmeinungen in der Zielskizze 2030 zusammengefasst.Die Zielskizze mit sieben Ansatzpunkten zur Erneuerung
des geistlichen Lebens im Erzbistum ist auf der folgenden Grafik dargestellt. Sie wurde auf den
Regionalforen im Herbst 2019 mit Menschen aus dem gesamten Erzbistum Köln diskutiert.

Unter Berücksichtigung des Feedbacks aus den Beteiligungsformaten erarbeiten u.a. zahlreiche
kleinere Gruppen (Fokusteams) das Zielbild 2030 für das Erzbistum Köln, das Gegenstand der Seelsorgebereichsforen
sein wird. Die Rückmeldungen der Foren sollen gebündelt in das Zielbild
2030 einfließen, um im Herbst 2020 Kardinal Woelki zur Entscheidung vorgelegt zu werden.
Was sind Seelsorgebereichsforen?
Die Seelsorgebereichsforen sind öffentliche Treffen in jedem Seelsorgebereich des Erzbistums
Köln, bei denen zu einzelnen Themen des Pastoralen Zukunftsweges informiert und gearbeitet
werden soll. Innerhalb der Seelsorgebereiche treffen sich Gremien, Engagierte und Hauptberufliche
und beteiligen sich mit ihren Ideen, Anregungen und Meinungen an dem Prozess. Gemeinsam
werden in den verschiedenen Seelsorgebereichsforen Ideen erarbeitet, die in die Ausarbeitung
des Zielbildes für das Erzbistum Köln im Jahr 2030 einfließen.
Es steht jetzt fest, dass im September und Oktober 2020 Seelsorgebereichsforen in den 180 Seelsorgebereichen
des Erzbistums Köln stattfinden werden. Die Seelsorgebereichsforen sollen sowohl
als physische Treffen vor Ort als auch virtuell per Videokonferenz stattfinden können.
In einer Videobotschaft, die Sie auf der Website www.zukunftsweg.koeln finden, lädt Generalvikar
Dr. Markus Hofmann Sie alle herzlich zur Teilnahme an den Seelsorgebereichsforen ein.

 

In der Kirche beachten Sie bitte folgende Regelungen.

Gottesdienste:

Bitte beachten Sie

  • immer 1,5 bis 2 Meter Abstand halten!
  • beim Eintreten Name und Telefonnummer hinterlassen und Hände desinfizieren!
  • bei Bewegung in der Kirche immer Maske tragen!

Führungen:

Bitte beachten Sie

  • alle Führungen sind im Pfarrbüro anzumelden.
  • Führungen nur bis zu einer Gruppengröße von 12 Personen + führende Person
  • Führende und Teilnehmer sind verpflichtet einen Mund-Nasenschutz zu tragen
  • die Gruppe muss sich an die geltenden Abstandsregeln halten
  • die Erstellung von Listen zur Nachverfolgung von Infektionsketten liegt in der Verantwortung des Veranstalters

Gruppen, die sich nicht an diese Vorgaben halten, werden in Ausübung des Hausrechts der Kirche verwiesen!
Sollte die Verletzung gültiger Hygiene-Vorgaben durch das Ordnungsamt festgestellt werden, liegt die Verantwortung beim Veranstalter bzw. bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gruppe.

 

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten Felipe, Freddy, Fiona und Lavinia bedauerlicherweise am 3. Mai nicht das Sakrament der Eucharistie als feierliche Erstkommunion empfangen.

Nun haben die Kinder mit ihren Eltern einen neuen Termin ausgesucht: Sonntag, den 16. August 2020 um 10.30 Uhr im Rahmen unseres sonntäglichen Hochamtes zum Fest Mariä Himmelfahrt (dem traditionellen 2. Patronatsfest von St. Maria im Kapitol).

Schon jetzt kündigen wir Ihnen, liebe Gemeinde, freudig das Ereignis an und laden herzlichst dazu ein. (RH)

Liebe Kinder, liebe Eltern,

mit dem heutigen Reisesegen verabschieden wir uns voneinander in die Sommerferien. Ob, wann und wie wir danach unsere Kleinkindermesse wieder feiern können und dürfen, können wir aufgrund der derzeitigen Schutzbestimmungen zum Kampf gegen die Corona-Viren-Erkrankungen leider immer noch nicht wissen und sagen. Dennoch hier schon einige Termine in Vorausschau auf die zweite Jahreshälfte, die wir auf jeden Fall geplant und angedacht haben:

  • Am Sonntag, dem 16.08.2020 um 10.30 Uhr empfangen Felipe, Fiona, Freddy und Lavinia ihre feierliche Erstkommunion hier bei uns in St. Maria im Kapitol. Dazu seid Ihr / sind Sie alle herzlich als Kleinkindermesskreis eingeladen hinzuzukommen.
  • Am Sonntag, dem 23.08.2020 um 9.30 Uhr, seid Ihr / sind Sie herzlich zum Willkommens-Segen nach den Ferien rund um den He-Jo-Altar eingeladen.
  • Die geplante Kinderführung am 13.09.2020 um 12 Uhr, anlässlich des Tages der offenen Denkmäler entfällt laut Nachricht der Stadt Köln.
  • Am Donnerstag, dem 17.09.2020, trifft sich ab 20 Uhr unser Vorbereitungsteam zum Absprechen der nächsten und zukünftigen Kleinkindermessen-Aktivitäten; und freut sich, wenn der eine oder die andere noch neu hinzukäme. Auch dazu ganz herzliche Einladung schon jetzt.  Am Sonntag, dem 27.09.2020 feiern wir – so Gott will – um 10.30 Uhr wieder gemeinsam als KKMK mit der Erwachsenengemeinde unser Erntedankfest in St. Maria im Kapitol. Auch dazu laden wir schon jetzt herzlichst ein.

Aber jetzt erstmal wünsche ich Euch/Ihnen im Namen unseres Vorbereitungskreises Gottes reichen Segen für die Ferienzeit. Möge die Zeit uns nach den Herausforderungen, die wir seit dem 16. März 2020 alle zu meistern hatten (jede und jeder auf je eigene Weise und oft so ganz verschieden), gut tun!

Herzliche Grüße Ihr/Euer Rainer Hintzen, Seelsorger an St. Maria im Kapitol.

Am 16. August 2020 trifft sich unser Kapitolsausschuß im Anschluss an die Heilige Messe, um unsere Gemeindeaktivitäten zu koordinieren. Nach den Sommerferien gilt es miteinander auf die erste Jahreshälfte zurückzuschauen und die zweite Hälfte des Jahres 2020 planerisch vorzubereiten.
Wir freuen uns über jedes Mitdenken, Mittun und Engagement Ihrerseits. Herzliche Einladung. (RH)

Für unsere Kapitolsratsitzung freuen wir uns über Bitten, Anregungen und Vorschläge aus der Gemeinde, die wir auf unsere Tagesordnung setzen können.
Bitte wenden Sie sich telef. ans Pfarrbüro (0221-2146 15) oder senden Sie eine E-mail an: pfarrbuero@maria-im-kapitol.de. (A.Platzbecker/ Kapitolsrat)

Als Symbol des Auferstehungsglaubens werden Kreuze zu Ostern gerne mit einer weißen Stola geschmückt. Die Stola ist Teil des priesterlichen Messgewandes.
Wir hatten das Kreuz der Karfreitagsverehrung zu Ostern mit dem Zeichen unseres Osterglaubens bekleidet.
Besagte weiße Stola ist uns in der Woche nach dem 19. April 2020 werktags leider entwendet worden.
Wir erbitten dringlichst die Rückgabe des liturgischen Kleidungsstückes. Auch bitten wir inständig darum, außerhalb von Gottesdienstzeiten das eigenmächtige Entzünden der Kerzen in den Altarräumen zu unterlassen. Unbeaufsichtigt brennende Kerzen stellen eine große Gefahr dar. Wir danken für jegliches Verständnis und alles verantwortliche Mitsorgen und Hinschauen aufmerksamer Besucher/innen unserer Basilika. (RH)

Wir beten für alle, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und für sich Trost und Heilung erhoffen. Wir beten für Menschen mit Vorerkrankungen, die besonders gefährdet und verunsichert sind.

Wir beten für alle, die den Erkrankten ärztlich, pflegerisch oder sozial beistehen 

- die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen tätig sind

- die in dieser Zeit – auch psychisch – stark belastet sind.

Wir beten für alle, die in Wissenschaft und Forschung arbeiten und intensiv nach Medikamenten und Impfstoffen suchen.

Wir beten für Politiker und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern, die wichtige und weitreichende Entscheidungen treffen müssen – um Weitblick, Sachkenntnis und Klugheit.

Wir beten für alle, die in Panik geraten

- die von Angst überwältigt sind

- die ihren Lebensalltag von heut auf morgen neu organisieren müssen

- deren Sicht auf das Leben völlig aus den Fugen geraten ist.

Wir beten für alle, 

- die einen großen materiellen Schaden haben oder befürchten

- die plötzlich ohne Arbeit oder Lohnfortzahlung sind.

Wir beten für alle, die in Quarantäne leben müssen

- sich einsam fühlen

- Besuche und einen Austausch mit anderen Menschen schmerzlich vermissen

- niemanden umarmen können.

Und ja, wir bitten

- dass diese Epidemie abschwillt

- dass die Zahl der Erkrankten zurückgeht

- dass eine Normalität wieder in den Alltag vieler Menschen einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit. Lass uns nie vergessen

- dass das Leben ein Geschenk ist

- dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt

- dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können

- dass Du allein ewig bist.

Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir.

Johannes Hartl, erweitert von Christoph Schierbaum

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de