Ulrike Schäfer, die Solocellistin des Gürzenich Orchesters Köln, wird im Rahmen des meditativen Gebetsabends zwei besondere Werke spielen:
»3. Suite für Cello« op.87 von Benjamin Britten
»Requiem für Cello Solo« von Maurizio Bignone.

Im Namen des Vorbereitungsteams laden wir von daher herzlich zum Abendgebet am besagten Freitag ein. Sie finden den Eingang zur Krypta auf dem Lichhof. Dem Vorbereitungsteam, Frau Schäfer und den Kontaktpersonen, die diese musikalische Bereicherung unseres Gotteslobes ermöglicht haben, auf diesem Wege ein Vergelt`s Gott. (RH)

Am Vorabend zu Nikolaus, am 5. Dezember 2018, laden die Musiker Ulrich Cordes (Tenor) und Frank Stanzl (Orgel) zu einem Mitsingkonzert im Advent ein. Beginn: 18 Uhr.
Der Abend steht unter dem Wort: »Ich steh an deiner Krippen hier«. Die Musiker werden Werke von Bach, Cornelius und Franck vortragen.
Die Zuhörenden werden im Konzert eingeladen, adventliche Lieder mitzusingen.
Der Eintritt ist frei - die Künstler werden sich dennoch beim Verlassen der Kirche über eine Würdigung (Honorar) freuen. (MS)

Der Buß-und Bettag am 21. November ist ein Feiertag der evangelischen Kirche, der der inneren Einkehr und Selbstreflektion dienen soll.
Die Älteren werden sich daran erinnern, dass der Tag hier bis 1994 ein arbeitsfreier Tag war, der aber abgeschafft wurde, um die Pflegeversicherung zu finanzieren.
Herzliche Einladung auch an uns den Tag zur stillen Einkehr und Reflektion zu nutzen. (RH)

Am 25. November feiert die Kirche Kölns den Gedenktag der Hl. Ida von Köln.
1045 hat sie als Äbtissin von St. Maria im Kapi-tol mit ihrem Benediktinerinnen-Konvent den Erweiterungsbau unserer Basilika veranlasst.
Sie lässt die Kirche nach Osten hin beeindruckend erweitern und errichtet dort die zweitgrößte Krypta Deutschlands nach dem Speyrer Dom; dazu einen Kleeblattchor im Grundriss der Bethlehemer Geburtskirche mit einem diesen umrundenden Prozessionsgang; und macht St. Maria im Kapitol so zum „Schöpfungsbau der rheinischen Baukunst.“
Die Fertigstellung des Gesamtbaues 1065 hat sie nicht mehr erlebt, jedoch die Weihe des Kreuzaltares 1049 durch Papst Leo IX.
Die wagemutige Erweiterin unserer Basilika, (Enkelin Kaiser Ottos, Schwester des damali-gen Kölner Erzbischofs Herimann und der polnischen Königin Richeza) ist in St. Maria im Kapitol bestattet.
Gerne nehmen wir ihren Gedenktag zum will-kommenen Anlass ihrer im Anschluss an unse-re Eucharistie vom 25. November an ihrem Sarkophag zu gedenken und sie um Fürsprache für unsere Gemeinde zu bitten, damit auch wir das von ihr initiierte Gotteshaus als Ort der Gottessuche- und verehrung treu bewahren.
Herzliche Einladung. (RH)

Unter dem Namen ›Nachtcafé‹ können nun bereits seit 10 Jahren Wohnungslose an ver-schiedenen Stellen der Stadt in Räumen von Kirchengemeinden übernachten. Diese Möglichkeit wird vom 1.11. bis 1.5. geboten, weil es Frauen und Männer aus der Gemeinde gibt, die eine solche Übernachtung für Wohnungslose ermöglichen. Für unsere Gemeinden wird der Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol montags zur Übernachtung bereitgestellt.
Menschen, die da ehrenamtlich mitarbeiten mögen, wenden sich bitte an Ulrich Schnegg (ulrich.schnegg@t-online.de), der die Dienste montags in Maria im Kapitol und freitags in Gubbio koordiniert.
Als möglicherweise Interessierte können Sie auch nur einmal an einem Abend ›schnuppern‹, um mitzuerleben, wie ein sol-cher Übernachtungsabend vor sich geht. Danach lässt sich u.U. leichter entscheiden, ob Sie da mitmachen mögen und können.
Von Herzen Dank allen, die dieses Nachtcafé durch ihre Mitarbeit ermöglichen. Es ist ein Zeichen gelebter Nachfolge. ›Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts‹, hat Bischof Gaillot einmal treffend gesagt. (MS)

Liebe Schwestern und Brüder!
»Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben«, heißt es in der Apostelgeschichte (Apg 4,20). Zu allen Zeiten gilt: Als Christen sind wir herausgefordert, eine Antwort auf die Frage zu geben, wer wir sind, woran wir glauben und wem wir vertrauen. Diesen Gedanken greift auch die diesjährige Diaspora-Aktion des Bonifatiuswerks der deutschen Katholiken auf. Ihr Leitwort heißt: »Unsere Identität: Christus bezeugen«.
Den Herrn zu bezeugen ist eine besondere Herausforderung für die kleinen katholischen Minderheiten in den Diasporagebieten in Deutschland, Nordeuropa und im Baltikum. Sie leben ihren Glauben unter oft schwierigen Bedingungen. Einer großen Mehrheit andersgläubiger oder nichtgläubiger Mitmenschen gegenüber sind sie gerufen, Zeugnis zu geben – im Wort und in der helfenden Tat. Dieses Bekenntnis der Diaspora-Katholiken ist eine Ermutigung für uns alle.
Die Kirche, die als Minderheit lebt, ist auf un-sere Solidarität angewiesen– finanziell und ideell. Wir bitten Sie, liebe Schwestern und Brüder, deshalb anlässlich des Diaspora-Sonntags am 18. November um Ihr Gebet und Ihre großzügige Spende bei der Kollekte.
Ingolstadt, den 22.Februar 2018

Für das Erzbistum Köln
+ Rainer Maria Card. Woelki
Erzbischof von Köln

Unser Kleinkinder-Messkreis möchte auch in diesem Jahr die Advents-Sonntage gerne besonders gestalten.
So dürfen die Kinder wiede-rum ihren Adventskranz vor dem Hermann-Josef-Altar Sonntag für Sonntag um eine Kerze mehr anzünden und in der Hirtz-Kapelle am Ende den Segen empfangen.
Für das Krippenspiel suchen wir schon jetzt »Mitspieler(innen)« und helfende «Regisseurinnen«.
Wer könnte sich vorstellen mitzutun? Sprechen Sie Frau van Kronenberg, Frau Miebach oder Frau Küster doch bitte einfach mal darauf an.
Sie können sicher ihre Fragen diesbezüglich beantworten. Herzliche Einladung.
In Vorfreude auf die Advents- und Weihnachtsfest-Tage
Ihr/Euer Rainer Hintzen

Der Wahlausschuss hat eine Vorschlagsliste zur Wahl erstellt.
In der Frist zum 27.10.2018 sind keine Zusatzvorschläge eingereicht worden, so dass in St. Maria im Kapitol Claudia Fritzen-Kästel, Thomas Hahn, Josef Klasen und Benno Nießen zur Wahl stehen.
Die Wahl findet am 18.11. zwischen 10 und 12 Uhr im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol statt. Wahlberechtigt sind alle volljährigen Gemeindemitglieder, die ihren ersten Wohnsitz auf dem Gebiet unserer Gemeinde haben.
Wer von den Wahlberechtigten am Tag der Wahl nicht wählen kann, wird gebeten, von der Brief-wahl Gebrauch zu machen. Ein entsprechender Antrag ist bitte an den Vorsitzenden des Wahlaus-schusses - Pfr. Schnegg - im Pfarrbüro zu richten. Die Wahlunterlagen können sowohl direkt im Pfarrbüro abgeholt oder per e-mail beantragt werden: pfarrbuero@maria-im-kapitol.de.
Danke allen, die sich zur Wahl stellen und damit die Verantwortung der rechtlichen Vertretung der Kirchengemeinde mit übernehmen. Dank allen Wahlberechtigten, die diese verantwortungs-volle Tätigkeit durch ihre Wahl stützen. (MS)

Am Donnerstag, dem 15. November darf ich in unserer Basilika um 17.00 Uhr im Rahmen einer feierlichen Eucharistie neue Begleiterinnen und Begleiter in der und für die Seelsorge beauftragen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Altenheimen, Behinderteneinrichtungen oder Hospizen haben sich von meiner Abteilung ein Jahr schulen lassen, um nun für die Bewohner/innen oder Gäste ihrer Einrichtungen als seelsorgliche Begleiter und/oder als seel-sorgliche Brückenbauer zu den Seelsorgebereichen vor Ort fungieren zu können.
In den letzten Jahren haben wir als Abteilung Seelsorge im Sozial- und Gesundheitswesen gemeinsam mit dem Diözesan-Caritasverband schon gut 120 Begleiterinnen und Begleiter schulen und beauftragen dürfen.
Herzliche Einladung zur Mit-feier der Heiligen Messe und zur Gebetsbegleitung der neuen Beauftragten. (RH )

Eigentlich sollten die Sanierungsarbeiten an unserer großen Orgel Anfang August beginnen.
Wir hatten es nicht für möglich gehalten, dass das für diese Arbeiten nötige Gerüst eine so große Summe erforderte, dass sie annähernd an die Kosten der Sanierung her-anreichen könnte.
So mussten wir den Arbeitsbeginn auf die Zeit verschieben, in der geklärt ist, welches Gerüst und zu welchen Kosten aufgestellt werden kann.
Das bedeutet, mehrere Angebote von Gerüstbaufirmen einzuholen, die in den Bedingungen einer historisch so bedeutsamen Kirche arbeiten können.
Dann bedürfen diese Angebote einer kirchenbehördlichen Abstimmung, dann brauchten wir eine Mehrfinanzierungszusage des Erzbistums – und wir ahnen, dass all das nicht schnell mal nachgereicht sein kann.
Daher ist im Moment der Zeitpunkt der Sanierung ungewiss. Gewiss ist, dass wir als Gemeinde uns an den Kosten beteiligen müssen.
Daher immer wieder herzlich Dank für alle, die dazu etwas spenden mögen. Ein eigener Opferstock ist aufgestellt. Danke für alles, was uns hilft, dieses Projekt zu finanzieren. (MS)

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de

In der Regel ist unser Sonntagsblättchen kein Werbeforum. Eine Ausnahme sei gestattet. Immer wieder mal wird nach vielleicht geeigneter Literatur für Menschen in Trauer gefragt. Eine Hauptlast des Durchlebens der Trauer ist die Vorstellung, irgendwie ‚verrückt’ zu sein, den Verlust nicht souverän zu bewältigen und selbst nach ein paar Jahren immer noch tiefen Trauerschmerz zu empfinden. Neben dem Schmerz des Verlustes vertiefen diese Vorstellungen, nicht richtig zu sein, die Schwere des Begreifenmüssens.
Monika Müller und ich haben ein Buch wieder neu aufgelegt (und aktualisiert), das für Trauernde und Zugehörige geschrieben ist. Darin wird Trauer beschrieben – was bisher für viele eine Hilfe war, sich eben nicht als unfähig oder verrückt verstehen zu müssen. Der Verlust erzeugt ein Gefühlschaos, so dass man selbst und die Umwelt ganz verunsichert sein können. Für den Zustand der Trauer ist dieses Chaos aber völlig normal.
Das Buch kann für Angehörige oder Freunde es eine Unterstützung sein, Trauer in ihrer Eigendynamik besser verstehen zu können. Das hilft auch, das Mitleben mit Trauernden zu entkrampfen.
Monika Müller/Matthias Schnegg: Unwiederbringlich, von der Krise und dem Sinn der Trauer, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht,
gerade frisch erschienen.
(Matthias Schnegg)