Herzliche Einladung zur Domwallfahrt
Vor einhundert Jahren herrschte Krieg; bereits im vierten Jahr tobte der Erste Weltkrieg. Mitte November 1918 endeten die furchtbaren Schlachten, doch nur für drei Jahrzehnte, dann begann der verheerende Zweite Weltkrieg. Die Schrecken des Krieges, die unzähligen Opfer, das Leid der Millionen sollten uns heute, einhundert Jahre danach, einerseits Anlass zu Erinnerung und Innehalten sein, andererseits aber auch Mahnung und Ansporn, uns persönlich und als Kirche für Gewaltlosigkeit und Frieden einzusetzen.
Diesem Anliegen sieht sich die diesjährige Domwallfahrt verpflichtet mit dem Leitwort „Dona nobis pacem“ – „Gib uns Frieden!“ Die Bitte um Frieden – besonders im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren – bestimmt die diesjährige Domwallfahrt. Die Gemeinden sind herzlich zur Pilgerfahrt nach Köln eingeladen. Der Pilgerweg ist ab Donnerstag, dem 27. September 2018 geöffnet.
Informationen zum gesamten Programm sind unter www.domwallfahrt.de zu finden.
Versuchen wir mit Gottes Hilfe, Botschafterinnen und Botschafter einer friedlichen und humanen Welt zu sein. Dazu möchte die Domwallfahrt Ermutigung und Kraft schenken – auch mit der Bitte um Gottes Frieden, den die Welt sich selbst allein nicht geben kann.

Ihr Msgr. Robert Kleine
Domdechant

Einmal im Jahr sind wir zu einer Kollekte für die Arbeit der örtlichen Caritas aufgerufen. Ihrem Wesen nach ist die Kollekte in ihrem Grundsatz eigentlich ein Zeichen der Diakonie innerhalb der Liturgie. Kein Gottesdienst ohne das Wissen um die Bedürftigen.
Die Kollekte des kommenden Sonntags ist zu 90 Prozent für die Caritas-Arbeit in unserer Gemeinde. Zehn Prozent gehen an den Diözesan Caritas-Verband, der damit überörtliche Projekte der Caritas in unserem Erzbistum fördert.
Im Jahr 2017 sind insgesamt ca. 2 500 EURO aus den Caritasmitteln von St. Maria im Kapitol und St. Maria in Lyskirchen an Bedürftige ausgegeben worden.
Einige Beispiele der Stärkung für Notleidende, wie sie schon in diesem Jahr 2018 erfolgen konnte:
- Zwei bedürftige Familien haben das Schicksal des recht frühen Todes der Mutter tragen müssen. In beiden Familien bleiben minderjährige Kinder zurück. Hier haben wir aus Caritasmitteln eine Soforthilfe geleistet.
- Für eine Familie haben wir die Klassenfahrt mit finanzieren helfen.Caritas-Sonntag am kommenden Sonntag.
- Ein Familienvater hatte einen Termin beim Familiengericht in Essen. Er hatte nicht ausreichend Geld für eine Bahnfahrkarte.
- In der Familie einer Alleinerziehenden mit drei kleinen Kindern ist die Waschmaschine irreparabel kaputt gegangen. Aus Caritasmitteln haben wir eine neue Maschine kaufen können.
- Ab und an werden wir um einen Zuschuss für die Miete eines Zimmers für einen durchreisenden Obdachlosen gefragt.
- Ein Bedürftiger hat Probleme mit Schuhen. Aus unseren Caritasmitteln konnten wir ihm ermöglichen, einmal qualitativ hochwertige Schuhe zu kaufen.
- Ein Obdachloser hat Übergröße für Kleidung. In den Kleiderkammern fand er keine ihm passende Jacke. Wir konnten ihm eine Winterjacke ermöglichen.
- In einem Haushalt sind die Mittel knapp. Da sind ab und an eine Stärkung der Mittel zum Lebensunterhalt nötig - gelegentlich auch direkt mit Lebensmitteln.
- Ein Bedürftiger braucht wegen einer chronischen Erkrankung besondere Hygieneartikel. Die Zahlung seines Unterhalts verzögert sich wegen eines Softwarefehlers in Ämtern. Er braucht die Windeln. Wir konnten zur Überbrückung helfen.
- Die Mutter einer sehr bedürftigen Großfamilie träumte von einem Osterbraten. Auch dieses Geschenk einer Osterfreude konnten wir mit Caritasmitteln ermöglichen.
Das sind einige Beispiele von Anfragen, die Bedürftige an die Pfarrhaustüre tragen. Wir dürfen uns geehrt sehen, dass die Armen die Kirche nach wie vor als den besonderen Ort kennt, an dem die Armen nicht zurückgewiesen werden. Die Beispiele, die hier aus 2018 angeführt sind, lassen erkennen, dass dies meist Bedürfnisse sind, die die meisten von uns sich locker spontan erfüllen könnten. Für die, die an der Pfarrhaustüre fragen, sind das manchmal großen Stress erzeugende Probleme.
Es steht uns nicht an, über die Armen zu Gericht zu sitzen, ihnen ihre Armut vorzuhalten. So eine Abwertung kann sich schnell einschleichen, wenn wir manchen Armen in uns ungewohntem Auftreten begegnen. Nicht selten mischt sich die Überlegung ein, dass sie an ihrer bedrängten Lebenslage selber schuld seien.
Die Frage der verursachenden Schuld tritt in den Hintergrund, wenn die Bedürftigen vor einem stehen. Manchmal kann ich auch mit einem Rat helfen - z.B. sich der Schuldnerberatung anzuvertrauen.
Eines ist zu betonen: Die allermeisten, denen wir mit den Mitteln unserer Caritas helfen können, sind sehr dankbare Menschen. Es ist aber selbstverständlich, dass sie gewürdigt empfangen werden. Das schließt auch schon einmal ein, dass erbetene Unterstützung nicht gegeben werden kann.
Mich lehren die Armen im-mer wieder, zu reifen in der würdigenden Begegnung miteinander. Die Habenden - in meinem Fall der über Caritasmittel Verfügende - kommen schnell in Versuchung, sich für er-Haben-er zu halten im gewährenden Geben. Die Armen sind Lehrmeister, das mit der Würdigung immer wieder neu und vertiefend zu lernen.
Danke allen, die mit der Kollekte am kommenden Sonntag helfen, dass wir als Menschen in der Nachfolge Jesu helfen können.
Danke für das, was Ihnen möglich ist, zur Kollekte beizutragen. (MS)

Liebe Schwestern und Brüder!
Am nächsten Sonntag (23.09.2018) begehen wir in unserer Erzdiözese den diesjährigen Caritas-Sonntag. Angesichts des gravierenden Mangels an bezahlbarem Wohnraum in vielen Städten und Regionen Deutschlands betont die Caritas in diesem Jahr: „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“. Menschen erleben, dass sie trotz eines Einkommens als Polizisten, Verwaltungsfachkräfte, Erzieherinnen oder Krankenschwestern keinen bezahlbaren Wohnraum mehr für sich und ihre Familien finden. In immer mehr Städten und Regionen machen die Menschen die frustrierende Erfahrung, an den Rand gedrängt zu werden oder in zu kleinen Wohnungen leben zu müssen.
Wenn jedoch zunehmend der Geldbeutel darüber bestimmt, wer in welchem Viertel wohnen kann, führt dies zu Ausgrenzung und gefährdet den Zusammenhalt. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum geht uns alle an. Es geht auch um Orte der Begegnung, die neue Bewohner in Stadtteilen miteinander ins Gespräch bringen. Vielfach geschieht dies in unseren Pfarrgemeinden.
Die Kollekte des Caritas-Sonntags ist für die vielfältigen Anliegen der Caritas in unseren Pfarrgemeinden und der Diözese bestimmt.
Bitte unterstützen Sie durch Ihre Gabe die Arbeit der Caritas. Dafür danken wir sehr herzlich.
Berlin, 25.06.2018
Für das Erzbistum Köln + Rainer Maria Card. Woelki Erzbischof von Köln

Der Terminierung des Köln-Marathon geschuldet, werden wir unser diesjähriges Erntedankfest bereits am Sonntag, dem 30. September begehen.
Wie im Vorjahre (und damit ist es in Köln ja schon „Brauchtum“) laden wir die Gottesdienstbesuchenden aus dem Kleinkindermesskreis zur ge-meinsamen Eucharistiefeier mit der Erwachsenengemeinde um 10.30 Uhr ganz herzlich ein.
Der heiße und trockene Sommer dieses Jahres, hat es uns sicher neu und verstärkt bewusst werden lassen, dass unsere Ernten keine Selbstverständlichkeit und kein Automatismus sind; sondern ein kostbares Geschenk, für das wir Gott gerne gemeinsam danken möchten.
Im Anschluss an die Liturgie lädt der Vorbereitungskreis sie wiederum zum Feiern und Klönen in den Pfarrsaal ein. Zu dieser Erntedankfeier suchen wir auch noch Helferinnen und Helfer. Über Kuchenspenden würde sich der kleine Vorbereitungskreis ebenfalls sehr freuen.
Ab Sonntag, dem 9. September wird Herr Pilger wiederum Listen zum Eintragen in der Kirche auslegen. Schon jetzt ein Vergelt`s Gott für`s Mitwirken, Kuchen backen und vor allem auch für`s Dabeisein und Mitfeiern.
Herzliche Einladung. (RH

Zur Vorbereitung der Ersten Heiligen Kommunion 2019 starten in diesen Wochen in vielen Gemeinden die Katechesen. Damit wir niemanden übersehen, bitten wir auf diesem Wege gerne um ein Signal, wenn es Ihrerseits einen Wunsch oder ein Interesse an einer Erstkommunion in 2019 geben sollte. Bitte melden Sie sich diesbezüglich im Pfarrbüro oder direkt bei mir persönlich nach den Gottesdiensten in der Sakristei. (RH

Am 08.09.2018 hat Frau Nina-Larissa Hintzen mit Zustimmung von uns Seelsorgern und unserem Kapitolsrat nach Abschluss ihrer Fortbildung die bischöfliche Beauftragung als zukünftige Kommunionhelferin für unsere Gemeinde erhalten. Wir danken ihr für ihre Bereitschaft, sich zusätzlich zum Lektorinnen-Dienst für diese Aufgabe zu engagieren. Anlässlich der Einführung ihres Onkels als Subsidiar hat sie St. Maria im Kapitol 2006 erstmals kennengelernt; damals sicher nicht ahnend, dass es sie selber einmal aus beruflichen Gründen nach Köln ver-schlagen würde und dass unsere Gemeinde einmal für sie ein spiritueller Heimathafen werden könnte. Freudig begrüßen wir sie in ihrer neuen Aufgabe mit einem Vergelt´s Gott für ihr Engagement. (RH)

Am Freitag, den 21. September 2018 findet in unserer Basilika um 16.00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung unseres Fördervereins Romanische Kirchen Köln e.V. mit anschließendem Mitgliederfest statt. Interessierte sind als Gäste selbstverständlich willkommen. Herzliche Einladung.
Dazu auch auf diesem Wege ein herzliches Willkommen auch den Mitgliedern und Fördernden des Vereins hier bei uns in St. Maria im Kapitol. (RH)

Eigentlich sollten die Sanierungsarbeiten an unserer großen Orgel Anfang August beginnen.
Wir hatten es nicht für möglich gehalten, dass das für diese Arbeiten nötige Gerüst eine so große Summe erforderte, dass sie annähernd an die Kosten der Sanierung her-anreichen könnte.
So mussten wir den Arbeitsbeginn auf die Zeit verschieben, in der geklärt ist, welches Gerüst und zu welchen Kosten aufgestellt werden kann.
Das bedeutet, mehrere Angebote von Gerüstbaufirmen einzuholen, die in den Bedingungen einer historisch so bedeutsamen Kirche arbeiten können.
Dann bedürfen diese Angebote einer kirchenbehördlichen Abstimmung, dann brauchten wir eine Mehrfinanzierungszusage des Erzbistums – und wir ahnen, dass all das nicht schnell mal nachgereicht sein kann.
Daher ist im Moment der Zeitpunkt der Sanierung ungewiss. Gewiss ist, dass wir als Gemeinde uns an den Kosten beteiligen müssen.
Daher immer wieder herzlich Dank für alle, die dazu etwas spenden mögen. Ein eigener Opferstock ist aufgestellt. Danke für alles, was uns hilft, dieses Projekt zu finanzieren. (MS)

Liebe Besucherinnen und Besucher der Kleinkindermesse in St. Maria im Kapitol.
Am 8. Juli 2018 um 9.30 Uhr haben wir noch einmal gemeinsam Messe gefeiert, bevor wir dann mit dem Reisesegen in die Ferienzeit gestartet sind.
Die erste Messe mit anschließendem Frühstück, findet nach den Sommerferien am 2. September 2018 statt.
Am 9. September 2018 ist „Tag des offenen Denkmals“ und Msgr. Rainer Hintzen wird an diesem Tag wieder um 12 Uhr eine Führung durch „unsere“ Kirche St. Maria im Kapitol anbieten. Diese Führungen waren in den letzten Jahren sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen sehr beliebt.
Ich weise jetzt schon einmal darauf hin, dass die Kleinkindermesse am 7. Oktober 2018 ausfallen wird, da an diesem Tag der Köln-Marathon stattfindet.
Am 30. September 2018 wollen wir in diesem Jahr gemeinsam mit den Erwachsenen der Gemeindemesse das Erntedankfest feiern. Die gemeinsame Messe soll dann um 10.30 Uhr - der üblichen Zeit der Erwachsenenmesse - mit erweitertem Sonntagstreff stattfinden.
Ich lade Sie und Euch an dieser Stelle schon einmal herzlich ein, die kommenden Messen und auch das diesjährige Erntedankfest gemeinsam mit uns zu feiern.

Viele Grüße, schöne Sommerferien und Gottes Geleit auf allen Ihren und Euren Wegen. Ich freue mich auf ein Wiedersehen. (A.v.K.)

„50 Jahre Mariendom“; Samstag, 22. September 2018


Herzliche Einladung zu einer Pilgerfahrt!
Gemeinsame Pilgerreise mit Gruppenticket (9,50 EUR p.P. für Hin- und Rückfahrt; nur Kinder unter 6 Jahren frei).
 9.00 Uhr  Treffen im Hauptbahnhof (vor Drogerie Douglas am Haupteingang Domseite)
11.00 Uhr „Impulswanderung – Emmausweg“ mit Pater Paul, Dauer ca. 1,5 bis 2 h
                 anschl. Mittagspause/-essen
14.30 Uhr Domführung (Unkostenbeitrag 1,- EUR p.P.)
15.30 Uhr Messe für unsere Pilgergruppe mit Msgr. Hintzen
                 anschl. Rückfahrt
An diesem Tag ist der Gemeindesaal bereits belegt, daher kehren wir in der Mittagspause in einem empfohlenen Cafè, das auf Pilgergruppen eingestellt ist, ein.
Das Wallfahrtsbüro in Neviges (und das Cafe) benötigen für die Organisation dieses Tages eine konkrete Teilnehmerangabe. Wer schon jetzt zusagen kann, sollte sich bis zum 1. Mai verbindlich im Pfarrbüro anmelden (spätere Anmeldungen bitte auch mit dem Pfarrbüro abklären).
Pilger/innen, denen die Reise mit öffentlichen Verkehrmitteln und eine Teilnahme am "Emmausweg" nicht möglich ist, mögen sich bitte melden. Wir versuchen Fahrgemeinschaften zu bilden, mit denen Sie dann nach der Mittagspause zu uns stoßen und gemeinsam mit uns an der Domführung sowie der Messe teilnehmen können.
Auch Eltern mit Kindern sind herzlich willkommen!
Anmeldung: Frau Nowakowski pfarrbuero@maria-im-kapitol.de; Tel. 0221 214615
Organisation und Ansprechpartnerin aus dem Kapitolsrat: Angela Platzbecker, Tel. 0221 518 818

Der Wallfahrtsort Neviges

Der Wallfahrtsort Neviges ist von Köln aus über die A3 und die A46 zu erreichen und liegt zwischen Wuppertal und Essen-Kettwig nahe der Städte Velbert und Langenberg.
In einem Buch “Wandern zu Klöstern, Kirchen und Kapellen“ schreibt Josef Schlösser: „Neviges erlebt jährlich etwa 200.000 Pilger, die meist in größeren Wallfahrer-Gruppen hauptsächlich in den Monaten zwischen Mai und Oktober diesen Ort aufsuchen. Dass er im Laufe der Jahrhunderte diesen Zulauf erfuhr, geht auf ein kleines Gnadenbild der „Maria Immaculata“ (der ohne Erbsünde empfangenen Gottesmutter Maria) zurück. Im Jahre 1676 soll nach Überlieferungen ein Pater mit Namen Antonius Schirley im Franziskanerkloster von Dorsten vor einer eher unscheinbaren Abbildung, die die Gottesmutter als Immaculata zeigte, gestanden und die Aufforderung vernommen haben: „Bring mich nach dem Hardenberg, da will ich verehret sein!“ Sodann weissagte die Stimme der Überlieferung nach eine wundersame Krankenheilung. Daraufhin übersandte der Pater das Marienbild den Franziskanern in Hardenberg-Neviges. Davon hörte wiederum der schwer erkrankte Fürstbischof von Paderborn und Münster, Ferdinand von Fürstenberg. In Folge seiner Genesung pilgerte er, einem Gelübde folgend, am 25. Oktober 1681 nach Neviges. Aus Dankbarkeit erteilte er den Auftrag, dass der Bau des örtlichen Franziskanerklosters zu vollenden sei. Dieses Ereignis war der Anfang der hiesigen Marienwallfahrtsbewegung. Gut 280 Jahre sollten vergehen, bis wegen der ständig steigenden Pilgerzahlen der Bauauftrag für den modernen Mariendom an den Kölner Architekten Gottfried Böhm erging.
Dieser Sakralbau aus Beton mit seiner zeltähnlichen Dachkonstruktion, der nicht nur bei Architekturliebhabern im In– und Ausland höchste Beachtung gefunden hat, passt sich überaus harmonisch dem von altem Fachwerk und engen Gassen geprägten Ortsbild von Neviges an. Die stufenförmig errichtete „Pilgerstraße“ bis hinauf zum Domportal soll an die „Stadt Gottes auf dem Berg“ als dem Ziel der christlichen Wallfahrer er-innern. Von Sitzbänken an den Seiten kann man dieses markante Gotteshaus auf sich wirken lassen. Die höchste Spitze des gezackten Dachs hat eine Höhe von 34 Metern. Der Innenraum bietet immerhin Platz für bis zu 6.000 Menschen und wirkt wie ein riesig überdachter Versammlungsplatz.“ (Bachem-Verlag, Köln 2011, S. 177 ff.)
Neben Kevelaer als dem jährlichen Wallfahrtsziel meiner Kindheit und meiner Heimatgemeinde, war Neviges der jährliche Wallfahrtsort meiner Jugendzeit als Ministrant, Kolpingsohn und Seminarist. Von daher freut es mich auch persönlich, dass wir als Mariengemeinde in diesem Jahr zu diesem spirituellen Ort wallfahren möchten. Die Einladung des Vorbereitungsteams kann ich herzlichst empfehlen. (RH)

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de

Herzliche Einladung, im Herbst zu einer Wallfahrt nach Assisi aufzubrechen.
Vorgesehen ist, vom 14. bis zum 21. Oktober unterwegs zu sein.
Am Sonntag, den 14.10. werden wir von Köln bis Flüeli fahren. Dort übernachten wir einmal und am nächsten Morgen geht es, zusammen mit Pater Klaus von den dort ansässigen Franziskanern, weiter nach Assisi. Pater Klaus, der schon oft in Assisi war und viele Gruppen geistlich begleitet und geführt hat, wird unser Leiter für die Woche sein. Wir haben ihn bereits im letzten Jahr bei unserer Wallfahrt nach Flüeli kennengelernt und es ist uns eine große Freude, dass er diese Wallfahrt mit uns nach Assisi unternimmt. Nach der Woche in Assisi geht es am Samstag, dem 20. Oktober nach Flüeli und am 21. zurück nach Köln. Genauere Details werden noch folgen.
Fahrt: 14. bis 21. Oktober 2018, max. Teilnehmerzahl: 15, Kosten incl. Fahrt, Unterkunft, Verpflegung, Eintritte ca. 750,-€. Je nach Anzahl werden wir mit einem oder zwei VW Bussen fahren, wenn sich genügend Fahrer melden. Sonst besteht auch die Möglichkeit, mit dem Zug direkt nach Assisi zu fahren und wir treffen uns dort vor Ort.
Anmeldung so bald wie möglich, spätestens bis zum 1. Mai 2018.
Ansprechpartner: Astrid Hick (Tel. 9171085) und Ursula Miebach (Tel. 624317).

Allen, Kranken, die es zur Zeit nicht oder die es überhaupt nicht mehr schaffen - aus welchen Beschwernissen heraus auch immer - am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen, bieten wir die häusliche Krankenkommunion an. Wenn Sie an Haus und Wohnung gebunden sind, besucht Sie einer unserer Kommunionhelfer gerne im Anschluss ans Hochamt und bringt Ihnen sonntags die Eucharistie. Gerne ermutigen wir Sie, sich im Bedarfsfalle an unser Pfarrbüro (Tel. 21 46 15) oder direkt an unseren Kommunionhelfer Herrn Köhmstedt zu wenden, um einen Besuch zu vereinbaren. (RH) 

In der Regel ist unser Sonntagsblättchen kein Werbeforum. Eine Ausnahme sei gestattet. Immer wieder mal wird nach vielleicht geeigneter Literatur für Menschen in Trauer gefragt. Eine Hauptlast des Durchlebens der Trauer ist die Vorstellung, irgendwie ‚verrückt’ zu sein, den Verlust nicht souverän zu bewältigen und selbst nach ein paar Jahren immer noch tiefen Trauerschmerz zu empfinden. Neben dem Schmerz des Verlustes vertiefen diese Vorstellungen, nicht richtig zu sein, die Schwere des Begreifenmüssens.
Monika Müller und ich haben ein Buch wieder neu aufgelegt (und aktualisiert), das für Trauernde und Zugehörige geschrieben ist. Darin wird Trauer beschrieben – was bisher für viele eine Hilfe war, sich eben nicht als unfähig oder verrückt verstehen zu müssen. Der Verlust erzeugt ein Gefühlschaos, so dass man selbst und die Umwelt ganz verunsichert sein können. Für den Zustand der Trauer ist dieses Chaos aber völlig normal.
Das Buch kann für Angehörige oder Freunde es eine Unterstützung sein, Trauer in ihrer Eigendynamik besser verstehen zu können. Das hilft auch, das Mitleben mit Trauernden zu entkrampfen.
Monika Müller/Matthias Schnegg: Unwiederbringlich, von der Krise und dem Sinn der Trauer, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht,
gerade frisch erschienen.
(Matthias Schnegg)